Masurische Seen, Masuren
Müller-Bus mit Radanhänger vor der Wallfahrtskirche Heilige Linde, Masuren
Müller-Bus mit Radanhänger in Masuren
Polen

Radwandern in Masuren & Ermland

Kristallklare Seen, ursprüngliche Wälder & alte Kulturlandschaften

Buchungscode: MUESO26+37961
ab 2339,00 €
pro Person
Reisebeschreibung

Ihre Radreiseleitung: Rainer Palsherm

Radfahren unter uralten Baumalleen, durch weite Landschaften, sanft geschwungene Hügel, zwischen den Wäldern blaue und smaragdgrüne Seen - Masuren zählt mit ca. 10.000 km² und mehr als 3000 Seen zu einer der letzten, fast noch unberührten Naturgroßlandschaften Europas. Im ehemaligen Ostpreußen erwartet Sie eine herb-romantische Landschaft mit einer wechselvollen Geschichte, die Erinnerungen an eine unbeschwerte Kindheit weckt. Überall wird das gleiche Bild einer zeitlosen und atemberaubend schönen Landschaft beschrieben: von tiefen, schwarzen und undurchdringlichen Wäldern, von zahllosen kristallklaren Seen und dem endlos weiten Himmel, der sich über uralte baumbestandene Alleen und sanft geschwungene Felder spannt. Es bietet malerische Eindrücke von belebender Intensität. Der Charakter einer unberührten Natur entfaltet eine ganz eigene Faszination. Alles ist vertraut und wirkt doch viel größer als zuhause. Eine Reise in die Vergangenheit. Besonders Masuren und das Ermland sind Landschaften in Europa, in denen sich unberührte Natur ebenso entdecken lässt wie begreifbare Geschichte. Urlaub hier heißt, die Langsamkeit neu entdecken, die Geschwindigkeit und Hektik unserer westlichen Welt herauszunehmen und sich dem Rhythmus der Landschaft anzupassen. Masuren zieht Menschen an, die die Einsamkeit und Ruhe suchen und den Trubel nicht missen. Bei Ihrer Reise sind Sie "mittendrin" in Masuren und entdecken die unterschiedlichsten Regionen: das flache Bartener Land mit seinen Störchendörfern, die großen Masurischen Seen von Angerburg im Norden bis zum Spirdingsee im Süden, die Borkener Heide, die Region rund um die Heilige Linde und die Johannisburger Heide mit dem größten zusammenhängenden Waldgebiet Europas. Sie staaken auf der Krutinna und erleben den Löwenthinsee und den Dargainensee vom Schiff aus. Im Ermland lernen Sie die Marienburg, die Kathedrale in Frauenburg, den Oberländer Kanal sowie das Frische Haff kennen. Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise ist die ehemalige Hansestadt Danzig.

Hotel-Pension „Gościniec Yaga“ (Masuren)
Die familiengeführte Pension befindet sich in Wilkassen (Wilkasy), einem Dorf kurz vor Lötzen (Gizycko) inmitten der Großen Masurischen Seenplatte. Hier haben Sie alles, was sich Radler/innen wünschen: einen gut gepflegten Garten, in dem man sich nach der Tour erholen und entspannen kann. Darüber hinaus werden Sie mit einer typisch polnischen Küche verwöhnt u. a. mit Gemüse aus dem eigenen Garten. Zimmer mit Dusche/WC, TV, WLAN.
www.yaga.mazury.pl

Hotel Kopernik
Das 3* Hotel mit eigenem Restaurant erwartet Sie zentral in der idyllischen Kopernikusstadt Frauenburg (Frombork) und ist der ideale Ausgangspunkt für die geplanten Radtouren in der Umgebung. Zimmer mit DU/WC, TV, WLAN.
www.hotelkopernik.com.pl

01 Anreise nach Gnesen (Gniezno)
Am frühen Morgen bequeme Anreise im 5* Reisebus über Leipzig – Berlin – Frankfurt/Oder nach Gnesen (Gniezno), der ersten Hauptstadt Polen s. Sie übernachten direkt gegenüber der Kathedrale im 4* Hotel Pietrak. Nach dem Abendessen im Hotel können Sie Ihre Reiseleitung noch auf einen kleinen Stadtrundgang begleiten.
gniezno.pietrak.pl

02 Anradeln - der masurischen Landschaft entgegen
Nach dem Frühstück Weiterfahrt mit dem Bus bis Masuren mit einem kurzen Zwischenstopp am ehemaligen Herrenhaus in Sorquitten (Sorkwity). Am späten Nachmittag starten Sie zu einer ersten Radtour entlang der Großen Masurischen Seen bis zu Ihrem Domizil für die nächsten Tage, der Pension Gościniec Yaga in Wilkasy.
Radstrecke: ca. 38 km, keine nennenswerten Steigungen

03 Rastenburg – Bartener Land – Masurischer Kanal
Am Vormittag bringt Sie der Bus zunächst zur Wolfsschanze, dem ehemaligen Führerhauptquartier in Ostpreußen. Hier erfahren Sie Wissenswertes über den geschichtsträchtigen Ort, an dem Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 das Attentat auf Hitler verübte. Mit dem Fahrrad geht es anschließend ins Bartener Land mit einem Stopp in Jäglack, dem literarischen „Jokehnen“ von Arno Surminski. Über Drengfurth (Srokowo) radeln Sie bis zum Masurischen Kanal nach Bajohren (Bajory). Rückfahrt zum Hotel mit dem Bus und Abendessen.
Radstrecke: ca. 30 km, keine nennenswerten Steigungen

04 Auf den Spuren der Familie Lehndorff
Sie beginnen Ihre heutige Radtour an der nördlichen Spitze des Mauersee s und erreichen über eine alte Eichenallee das barocke Schloss in Steinort (Sztynort) oder besser, was davon übriggeblieben ist. In dem östlichsten Herrenhaus kurz vor der "Masurischen Wildnis" lebte einst die Adelsfamilie Lehndorff. Weiter geht die Fahrt über Haarschen (Harsz) und Possesern (Pozezdrze) bis nach Kruklanken (Kruklanki), von wo Sie der Bus zurück nach Lötzen (Gizycko) bringt. Bei gutem Wetter haben Sie heute die Möglichkeit, in den einen oder andern See zu springen. Am Ende des Tages genießen Sie eine Schiffsreise auf dem Mauersee.
Radstrecke: ca. 55 km, keine nennenswerten Steigungen

05 Kirchen, Schlösser & Störche
Am Morgen steht der Besuch der barocken Wallfahrtskirche Heilige Linde mit Führung und abschließendem Orgelkonzert auf dem Programm. Mit dem Rad geht es dann durch das Bartener Land. Sie kommen nach Korschen (Korsze), in die Storchenregion rund um Löwenstein (Lwowiec) und nach Dönhoffstedt (Drogosze) mit dem ehemaligen Schloss. Rücktransfer ins Hotel und gemeinsames Abendessen.
Radstrecke: ca. 45 km, keine nennenswerten Steigungen

06 Tag zur freien Verfügung
Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Abendessen wieder im Hotel.

07 Von der Johannisburger Heide an das „Masurische Meer“
Eine Radtour durch die Johannisburger Heide, einem der größten Waldgebiete Europas, beschließt den Masuren-Teil Ihrer faszinierenden Radreise. Sie starten in Karwik, erreichen die südliche Spitze des Spirdingsee s und folgen dem Weg bis nach Galkowen (Galkowo). Unterwegs besuchen Sie das ehemalige Philipponenkloster in Eckertsdorf (Wojnowo). Am Ende des Tages lassen Sie sich traditionell auf der Krutinna staaken. Rückfahrt mit dem Bus zum Abendessen und zur letzten Übernachtung in der Hotel-Pension in Wilkasy.
Radstrecke: ca. 45 km, keine nennenswerten Steigungen

08 Vom Oberländer Kanal bis zum Frischen Haff
Nach dem Frühstück verlassen Sie Wilkassen (Wilkasy) und erreichen am frühen Mittag den Oberländer Kanal. Hier können Sie erleben, wie Schiffe die Berge „hochrollen“. Eine technisch einmalige Einrichtung und eine der bekanntesten Attraktionen der Region. Im Anschluss beginnt die Radtour, die Sie nach Schlobitten (Slobity) führt. Hier steht noch die Ruine des ehemaligen Barockschlosses, welches sich im Besitz der Familie Dohna zu Schlobitten befand. Rund 24.000 Hektar wurden hier bewirtschaftet. Von Mühlhausen (Mlynary) geht es weiter mit dem Fahrrad bis nach Frauenburg (Frombork) am Frischen Haff. 2 Übernachtungen und Abendessen im 3* Hotel Kopernik.
Radstrecke: ca. 59 km, keine nennenswerten Steigungen

09 Von der Kathedrale in Frauenburg bis zur Marienburg an der Nogat
Zunächst besichtigen Sie die Kathedrale von Frauenburg (Frombork), besteigen den Turm und genießen die Aussicht über das Frische Haff auf die Nehrung. Diesen Blick hatte wohl auch Nikolaus Kopernikus, der hier wirkte, das heliozentrische Weltbild entdeckte und feststellte, dass sich nicht die Sonne um die Erde dreht, sondern es genau umgekehrt ist. Nach dem Orgelkonzert bringt Sie der Bus zur Marienburg, der größten europäischen mittelalterlichen Festung (Außenbesichtigung). Hier starten Sie zu einer Radtour an der Nogat entlang bis kurz vor Elbing (Elblag). Im Anschluss Rückfahrt mit dem Bus nach Frauenburg.
Radstrecke: ca. 52 km, keine nennenswerten Steigungen

10 Vom Weichsel-Delta bis zur Ostseestadt Danzig
Heute radeln Sie entlang der Ostseeküste bis zur Weichsel, dem längsten Strom Polens und zugleich dem längsten Fluss der in die Ostsee mündet, ehe Sie Danzig erreichen. Eine Stadtführung darf natürlich nicht fehlen. Sie sehen u.a. das Krantor, die mächtige Marienkirche, das Rathaus und die Frauengasse. Im Anschluss bleibt noch Zeit, Danzig auf eigene Faust zu erkunden. Abendessen und Übernachtung im 4* Hotel Mercure Stare Miasto in Danzig.
mercure.accor.com
Radstrecke: ca. 45 km, keine nennenswerten Steigungen

11 Thorn – die historische Stadt an der Weichsel
Sie verlassen Danzig und radeln durch die Bromberger Heide bis in die alte Hansestadt Thorn (Toruń). Nach einem kurzen Stadtrundgang bringt Sie der Bus zur Zwischenübernachtung nach Frankfurt/Oder.
www.citypark-hotel.de
Radstrecke: ca. 25 km, keine nennenswerten Steigungen

12 Heimreise

Preis
05.06.2026 - 16.06.2026 | 12 Tage
** Hotels laut Ausschreibung **
** Hotels laut Ausschreibung **, Doppelzimmer
2339,00 €
** Hotels laut Ausschreibung **, Einzelzimmer
2599,00 €
Leistungen

  • Fahrt im 5* Reisebus
  • Busbegleitung mit Radtransport
  • 1 x ÜF/HP im 4* Hotel Pietrak in Gnesen
  • 6 x ÜF/HP in der beschriebenen Hotel-Pension in Wilkassen
  • 2 x ÜF/HP im beschriebenen Hotel in Frauenburg
  • 1 x ÜF/HP im 4* Mercure Hotel Stare Miasto in Danzig
  • 1 x ÜF/HP im 3* Superior City Park Hotel in Frankfurt/Oder
  • Führung & Besichtigung der Wolfsschanze
  • Schiffsreise Große Masurische Seen
  • Führung, Besichtigung und Orgelkonzert in der Heiligen Linde
  • Staakenbootfahrt auf der Kruttinna
  • Führung, Besichtigung und Orgelkonzert in der Kathedrale in Frauenburg
  • Stadtführung in Danzig & Thorn
  • Radausflüge mit qualifizierter Radreiseleitung (ab/bis Frankfurt/Oder)
  • Infomaterial zur Reise
  • Übernachtungssteuer

Weitere evtl. Eintritte extra.
Min. / Max. Teilnehmerzahl: 18 / 24 Personen.
Währung: Zloty
Gültiger Personalausweis oder Reisepass erforderlich.
Programmänderungen vorbehalten.

Anforderungsprofil:
Sie bewegen sich überwiegend auf (gut) asphaltierten Landstraßen, auf denen kaum Autoverkehr herrscht. Zwischendurch geht es aber auch über naturnahe, jedoch gut befahrbare Wald- und Wirtschaftswege. Masuren und Ermland sind Endmoränenlandschaften, mit leichten Steigungen muss immer mal gerechnet werden, i.d.R. aber insgesamt keine nennenswerten Steigungen.

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